Schnarchscreening bzw. Apnoe-Screening
Schnarchen kann Ausdruck einer ernsten
Erkrankung sein oder aber die Partnerschaft allmählich auf
eine harte Probe stellen. Zunächst einmal muss geklärt
werden, um welchen der beiden Fälle es sich handelt. Dazu ist
das Tragen eines Screening-Gerätes für eine Nacht zu
Hause erforderlich.
Behandlungskonzept bei harmlosem Schnarchen
Sollte es sich, wie in vielen Fällen, um ein für
den Betroffenen harmloses Schnarchen handeln, werden wir nach
eingehender HNO-ärztlicher Untersuchung und ggf. Tonbandaufnahme
der Schnarchgeräusche ein Behandlungskonzept besprechen. Je
nach Einzelsituation kann dies eine Behandlung der Nase, ggf. eine
Nasenscheidewandoperation
oder Laserbehandlung der unteren
Nasenmuscheln, eine Operation des
Gaumensegels (z.B. mit
Laser), die Behandlung mit intraoralem Schnarchgerät, Maßnahmen
zur Gewichtsreduktion oder andere Verfahren beinhalten. In manchen
Fällen werden die Kosten von den Krankenkassen nicht übernommen.
Dann vereinbaren wir schriftlich einen Festpreis. Ob eine wirksame
Behandlung möglich ist und welche Methode Erfolg verspricht,
hängt vom Einzelfall ab. Schnarchen ist ein komplexes Phänomen
mit einer Reihe möglicher Ursachen.
Schlafapnoe
In Fällen mit häufigen Atemaussetzern
(Schlafapnoe) ist nach weiterer Abklärung im Schlaflabor
entweder die Anpassung eines Beatmungsgerätes für die
Nacht oder eines der oben genannten Therapieverfahren zu erörtern.
Schnarchen und Verschluß der Atemwege (Obstruktion)
bei der häufigsten Form der Schlafapnoe sind praktisch immer durch die
Weichteile im Rachen bedingt. HNO-ärztliche Diagnostik ist daher unabdingbar.
Wir sind auf die spezielle Diagnostik und Therapie spezialisiert. Außerdem
besteht eine enge Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten.